Bei der Wahl eines Abendkleides geht es nicht nur darum, stilvoll auszusehen; es geht auch darum, den eigenen Körper zu kennen, die eigenen Stärken hervorzuheben und Stücke zu wählen, in denen man sich wohlfühlt. Jede Frau ist einzigartig und jede Körperform trägt ihre eigene, einzigartige Schönheit in sich. Daher sollte das ideale Abendkleid nicht nach Mode, sondern nach dem eigenen Körpertyp ausgewählt werden.
Ein falsch gewähltes Abendkleid, selbst aus hochwertigem Stoff, wird nicht den gewünschten Effekt erzielen. Umgekehrt lässt ein Abendkleid mit dem richtigen Schnitt und den richtigen Details eine schlankere, ausgewogenere und elegantere Erscheinung wirken und besticht gleichzeitig durch seinen Tragekomfort. Daher ist eine genaue Analyse des eigenen Körpertyps vor dem Kauf eines Abendkleides entscheidend.
Kennen Sie Ihren Körpertyp?
Körpertypen werden im Allgemeinen in fünf Hauptkategorien eingeteilt: Sanduhr, Apfel, Birne, Rechteck und umgekehrtes Dreieck. Jeder Körpertyp zeichnet sich durch spezifische Proportionen und Linien aus. Um zu bestimmen, in welche Kategorie Sie fallen, achten Sie einfach auf Ihre Schulter-, Taillen- und Hüftmaße. Wichtig ist nicht, Idealmaße zu erreichen, sondern Kleidungsstücke zu wählen, die Ihre Figur optimal betonen. Denn Eleganz liegt in den richtigen Proportionen.
1. Sanduhr-Figur: Proportionierte Eleganz
Charakteristische Merkmale:
Schultern und Hüften sind gleich breit.
Die Taille ist definiert und schmal.
Wie wählt man Abendkleider?
Die Sanduhr-Figur gilt in der Modewelt als die ideale Silhouette, da ihre natürlichen Proportionen einen großen Vorteil bieten. Das Wichtigste für diesen Körpertyp ist die Wahl von Schnitten, die die Taille betonen. Kleider, die die Taille betonen und eng am Körper anliegen, aber nicht zu eng sind, sind die schmeichelhaftesten Modelle.
Meerjungfrauen-Schnitt, A-Linien-Kleider sowie drapierte und mit Gürtel versehene Modelle sind ideal. Kleider mit Korsettdetails betonen die Figur besonders gut. Tiefe V-Ausschnitte oder herzförmige Ausschnitte betonen elegant den Oberkörper.
Was Sie vermeiden sollten:
Zu weite Schnitte, gerade Formen, die die Taille verdecken, und kastenförmige Formen können bei diesem Körpertyp ein Ungleichgewicht erzeugen.
2. Apfel-Körpertyp: Ausgewogener Oberkörper
Charakteristische Merkmale:
Brust und Bauch sind betont.
Die Taille ist nicht ausgeprägt.
Hüften und Beine sind im Allgemeinen schlanker.
Wie sollten Abendkleider gewählt werden?
Der Apfel-Körpertyp zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit vom Oberkörper abzulenken und von der Taille abwärts ein Gleichgewicht zu schaffen. Daher sind Empire-Kleider, die unterhalb der Brust beginnen, sehr wirkungsvoll. Leicht fließende Schnitte kaschieren den Bauch und betonen gleichzeitig die anmutigen Linien des Unterkörpers.
V-Ausschnitte oder asymmetrische Ausschnitte lassen den Oberkörper schlanker wirken. Röcke können leicht voluminös oder A-Linien sein. Muster sollten nicht von oben nach unten konzentriert sein; Muster und Details am Unterkörper gleichen den Körper aus.
Was Sie vermeiden sollten:
Hohe Kragen, zu detailreiche Oberteile, eng anliegende Muster und glänzende Stoffe sollten vermieden werden.
3. Birnenförmiger Körpertyp: Betonung des Oberkörpers
Charakteristische Merkmale:
Breite Hüften.
Die Schultern sind schmal und der Oberkörper schlank.
Die Taille ist oft ausgeprägt.
Wie sollten Abendkleider gewählt werden?
Der Schlüssel zum Gleichgewicht bei birnenförmigen Körpern liegt darin, den Oberkörper zu betonen und die Aufmerksamkeit von den Hüften abzulenken. Daher eignen sich Kleider mit Schulterdetails, Rüschen, Volants, One-Shoulder-Kleidern oder Ballonärmeln hervorragend. Auch schulterfreie Schnitte passen zu diesem Körpertyp.
Röcke sollten schlicht sein, vorzugsweise in A-Linie oder gerade. Leicht fließende Stoffe lassen die untere Körperhälfte eleganter wirken. Ein sanfter Farbverlauf von hellen zu dunklen Tönen von oben nach unten kann eine eindrucksvolle Harmonie schaffen.
Was Sie vermeiden sollten:
Flatter, Rüschen, auffällige Details oder Muster an den Hüften sollten vermieden werden, da sie den Unterkörper zusätzlich betonen.
4. Rechteckiger Körpertyp: Die Taille betonen
Definierende Merkmale:
Schulter-, Taillen- und Hüftumfang liegen eng beieinander.
Die Taille ist nicht ausgeprägt.
Die Gesamtfigur ist gerade.
Wie wählen Sie Ihr Abendkleid?
Bei rechteckigem Körpertyp ist es das Ziel, die Taille zu betonen und die Silhouette kurviger zu gestalten. Gürtel oder Schärpen sind hierfür sehr hilfreich. Schößchendetails, ausgestellte Röcke oder schräg geschnittene Kleider verleihen eine dynamische Form.
Gemusterte oder mit Spitze besetzte Stoffe, insbesondere im Ober- und Unterteil eines Kleides, lassen die Taille optisch schmaler wirken. Herz-, V- oder drapierte Ausschnitte sind ideal.
Was Sie vermeiden sollten:
Gerade Schnitte oder einteilige Modelle, die die Taille nicht betonen, können bei diesem Körpertyp einen maskulineren und vorteilhafteren Look erzeugen.
5. Umgekehrter Dreieckskörpertyp: Ausgewogene Silhouette des Unterkörpers
Charakteristische Merkmale:
Breite Schultern.
Schmale Hüften, schlanke Beine.
Hervorragende Oberweite.
Wie wählen Sie Ihr Abendkleid?
Beim umgekehrten Dreieckskörpertyp liegt der Fokus darauf, den Unterkörper zu betonen und den Oberkörper zu vereinfachen. Daher können Volants, Stufen oder Falten am Rock bevorzugt werden. A-Linien- und Tüllrockkleider verleihen Volumen und gleichen den Körper aus.
Für den Oberkörper sollten schlichte, minimalistische Details verwendet werden. Dünne Träger oder zweireihige Kragen sorgen für einen eleganten Look. Schulterdetails sollten vermieden werden. Farbverläufe von dunkel nach hell tragen zur Ausgewogenheit bei.
Was Sie vermeiden sollten:
Schulterpolster, Rüschen oder breite Kragen, die die Schultern betonen, können den Körper schwerer erscheinen lassen, als er tatsächlich ist.
Allgemeine Stilempfehlungen für jeden Körpertyp
Stoffauswahl: Fließende und fließende Stoffe (Krêpe, Chiffon, Viskose) lassen den Körper eleganter wirken.
Musterverwendung: Muster sind nützlich, um Körperunebenheiten zu kaschieren, zu dichte Muster können den Körper jedoch breiter erscheinen lassen.
Farbverteilung: Helle Farben können breiter wirken, während dunkle Farben schlanker wirken. Es ist wichtig, die Farben entsprechend der Körperbalance zu verteilen.
Schuhauswahl: Hohe Absätze lassen den Körper immer länger und schlanker wirken. Unabhängig vom Körpertyp sorgt die richtige Absatzhöhe für ein ausgewogenes Outfit.
Passende Accessoires: Lange Ohrringe, schlichte Armbänder und dünne Gürtel helfen, die richtigen Proportionen für Ihren Körpertyp zu schaffen.
Den eigenen Körper zu kennen ist der erste Schritt zur Eleganz
Die Wahl eines Abendkleides ist nicht nur ein modisches Statement, sondern auch die eleganteste Art, den eigenen Körper zu respektieren. Was auch immer die Mode bietet, sie nützt nichts, wenn sie nicht zum eigenen Körper passt. Daher sorgt das Verständnis für den eigenen Körpertyp und die Wahl passender Designs für bewusste und nachhaltige Eleganz.
Denken Sie daran: Jede Frau kann sich in ihrem eigenen Körper am schönsten fühlen. Wichtig ist nicht, ob die Kleidung passt, sondern die richtige Passform. Denn wahre Eleganz liegt in den Details, die zu Ihrer Körperform passen.